Das Generationennetzwerk, oder wie es auch anders gehen kann

Das 2014 gegründete generationen netz balingen steht für Nachbarschaft und soziales Miteinander. Am 15.02.2015 traf sich eine größere Gruppe zu einer Stadtbegehung um erläutern zu können, wo eventuell innerstädtische Reserven verborgen sind um Generationenwohnprojekte realisieren zu können.

Arbeitsagenturparkplatz

Im Bereich Wohnen wollen sie

  • Mehrgenerationen-Wohnen
  • Senioren-WGs
  • Hausgemeinschaften
  • Vernetztes Wohnen
  • Nachbarschaftskonzepte

im Bereich Versorgung

  • Einkaufen
  • Fahrdienste übernehmen
  • Haushaltshilfe
  • Garten
  • Besuchsdienste

im Bereich Begegnung

  • Stammtisch/ Cafetreff
  • Singen/ Theater/ Musikertreff
  • Stilles Qi Gong
  • Gemeinschaftsgärtnern
  • Mittagstisch

In der heutigen Zeit der nicht mehr vorhandenen Großfamilien die einzige Lösung um die demographischen Probleme zu lösen. Schon im Dezember 2013 habe ich die Forderung aufgestellt auf dem Strassergelände anstatt eines Einkaufstempels Platz zu schaffen für solch alternative Wohnformen.

Schwefelbad
Der Wohngruppe des Generationennetzwerkes wurde Ecke Froschstrasse/ Wilhelmstrasse das bislang als Parkplatz genutzte Areal für ein Generationenhaus angeboten. Das stellt nun beim besten Willen keine Würdigung des Engagements dar, wenn man an solch einer unattraktiven Lage die “Alten abschieben” will. Im Gleichen Kontext steht die Zuweisung des Innerstädtisches Wohnen: “Selbstbestimmt im Alter”, in den Städtebaulichen Entwicklungszielen der Kleinen Landesgartenschau. Nicht Zentrumsnah, sondern in der Peripherie gelegen wiederspricht das ganz elementar dem Grundsatz der “Kurzen Wege”.

Im Juli 2014 wurde dem Antrag auf einen Gemeinschaftsgarten für das Generationennetzwerk als sogenanntes Urban Gardening hinter der ehemaligen Stadtgärtnerei im Bereich der Spitalwiese. In der Vorlage wird erwähnt:

Ziel der Gemeinschaftsgartenkonzeptionen, auch Urban Gardening genannt, ist die meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld. Der Urbane Gartenbau erlebt in den letzten Jahren gerade auch in Deutschland wachsendes Interesse. Als deutschlandweit beachtetes Beispiel ist das seit einigen Jahren in der Stadt Andernach sehr erfolgreich umgesetzte Konzept der „Essbaren Stadt“ zu erwähnen, wo auf verschiedenen öffentlichen Grünflächen unter Mitwirkung der Stadt Andernach Obst und Gemüse angebaut und Blumenbeete angelegt werden.

 

Mit Verlaub, Urban Gardening kann doch nicht darin bestehen den Gemeinschaftsgarten ins hinterletzte Eck zu verbannen. In Freiburg findet es direkt mitten in der City statt, so zum Beispiel direkt vor dem Stadttheater. Mein Vorschlag dieses Projekt schon im Vorgriff auf die Kleine Landesgartenschau 2013 direkt in die Stadt zu holen und dann zeigen zu können, was sich in 9 Jahren entwickelt hat, wurde abgelehnt.

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