Werberichtlinien, oder das leidige Thema mit den Passantenstoppern

Von einer Balingerin bekam ich folgendes Mail:

Sehr geehrter Herr Seifert,

ich freue mich, dass Sie als Oberbürgermeister kandidieren und damit noch mehr frischen Schwung in die Stadt bringen wollen. Diesbezüglich hätte ich gleich ein Anliegen, das ich Ihnen hier kurz ;-) beschreiben möchte:

seit nun mehr als 5 Jahren lebe ich mit meinem Partner in der schönen Stadt Balingen.
Ich bin damals aus Bergfelden bei Sulz nach Balingen gezogen, da ich hier neben einem größeren, kulturellem Angebot vor allem die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Ladengeschäfte genießen kann.

Obwohl ich sehr viel im Städtchen unterwegs bin, habe ich erst vor ein paar Wochen das wunderschöne, liebevoll gestaltete und von einem sehr engagierten Verkäufer geführte Lädchen “Culinaria” entdeckt, obwohl es schon, glaube ich, seit mehr als 1 Jahr existiert(!)
Die Läden, die in den Seitenstraßen der Friedrichstraße liegen, haben es ohnehin schwerer, daher meine dringende Frage:
Warum unterstützt man diese nicht wenigstens so weit, dass sie Aufsteller in der Hauptstraße aufstellen dürfen, um auf sich aufmerksam zu machen? Anstatt ihnen, wenn sie das tun, die Polizei vorbei zu schicken??!! Wer auch immer das war. . ., aber es scheint ja diesbezüglich ein Verbot von Seiten der Stadt zu geben, oder?
Ich finde das unglaublich und mehr als spießig, und frage mich gleichzeitig, (ohne jemandem zu nahe treten zu wollen), warum ein anderes Geschäft in einer Seitenstraße weiter oben einen Aufsteller hat??

Sollten Sie die Oberbürgermeisterwahl gewinnen,(oder vielleicht sehen Sie schon jetzt eine Möglichkeit, an oben genanntem Problem etwas zu ändern), wünsche ich mir, dass kleine Einzelhändler besser unterstützt und nicht durch solch nicht nachvollziehbare Schikanen wieder aus der Stadt vertrieben werden.
In Zeiten von Konkurrenz durch Internethandel versuche ich als Bürger, so viel wie möglich in der Stadt einzukaufen, um die netten Geschäfte zu unterstützen und zu erhalten.
Mehr Unterstützung von Seiten der Stadt wäre aber dringend nötig.

Mit freundlichen Grüßen,
C. M.

Mein Kommentar hierzu:

Es geht mir so wie Ihnen Frau M. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb es zweierlei Rechte geben soll. An der Breite der Straße kann es nicht liegen, da vor dem Osiander in der Friedrichstrasse so viel Platz mit Passantenstoppern, Verkaufsständern und Bücherregalen verbraucht wird und alles andere, was in der Stadt gebräuchlich ist, in den Schatten stellt.

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